Posts by Macbeth

    Hatte schon bei denen Blüten bestellt sind problemlos gekommen, die können auf Grund der Menge der Post die da kommt gar nicht soviel zu kontrollieren und aus Österreich wird da, denke ich, sowieso nichts kontrolliert, das trifft wahrscheinlich fast alles das nicht EU Ausland.

    Und mit Hunden oder sowas macht keinen Sinn mehr bei dem ganzen Dope das alleine durch die Apos jetzt durchs Land geschickt wird.

    Hier mal der Abstrakt den ganzen Text hier zu posten wäre zu lang.




    Wer es genau wissen will bitte


    hier weiterlesen

    Krankenkasse zahlt im Notfall für Cannabis-Behandlung


    Cannabis ist nicht nur Rauschgift - sondern auch Arzneimittel. Allerdings gibt es Regeln, wann Ärzte es verschreiben dürfen und Krankenkassen es bezahlen müssen.


    Darmstadt/Berlin (dpa/tmn) - Krankenkassen müssen Patienten in bestimmten Fällen eine Behandlung mit Cannabis bezahlen. Das gilt immer dann, wenn es erstens keine anderen Behandlungsmöglichkeiten und zweitens zumindest entfernte Aussichten auf Besserung gibt.


    In Notfällen muss die Kasse aber sogar bezahlen, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Das geht aus einer Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts hervor (Az.: L 1 KR 256/19 B ER), wie die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) erklärt.


    Von der Opium-Abhängigkeit zur Cannabis-Therapie


    In dem Eilverfahren ging es um einen 19-Jährigen, der seit seiner frühen Kindheit an einer selten Darmerkrankung leidet. Diese verursacht unter anderem massive Bauchkrämpfe und starke Schmerzen. Zur Behandlung bekam er verschiedene Schmerzmittel auf Opium-Basis. Die Folgen: Eine Abhängigkeit, dazu Appetitlosigkeit und daraus folgende Unterernährung.


    Der Arzt verschrieb dem Mann schließlich eine Therapie mit Dronabinol beziehungsweise THC, einem Cannabinoid also. Die Krankenkasse lehnte das mit Verweis auf die Suchtgefahr von Cannabis ab - schließlich sei der Mann bereits suchterkrankt. Als sich der Zustand des Mannes weiter verschlechterte, inzwischen wog er bei 1,80 Meter Körpergröße nur noch 44 Kilogramm, zog er vor Gericht.


    Unversehrtheit vor Wirtschaftlichkeit


    Die Klage war erfolgreich: Die Krankenkasse muss die Therapie nun für ein Jahr zumindest vorläufig bezahlen. Zwar sei unklar, ob es wirklich keine anderen Behandlungsmöglichkeiten und Aussicht auf Erfolg gibt, so die Richter. Eine bereits auf Privatrezept begonnene Behandlung mit Dronabinol zeige aber erste Erfolge.


    Und: In einem Eilverfahren müsse das Gericht die Folgen seiner verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten abwägen. Das Recht des Mannes auf körperliche Unversehrtheit stehe hier über dem wirtschaftlichen Interesse der Krankenkasse.


    Quelle: https://www.fr.de/ratgeber/ges…k_t0tBiHyoaY68qQ5LSrBTDck

    Immer wieder unseriöse Berichterstattung zum Thema Cannabis in der Medizin


    Vor kurzem erschien in einer grossen Deutschschweizer Sonntagszeitung ein Artikel mit dem Titel «Cannabis hilft nicht bei psychischen Leiden». Der Artikel bezieht sich auf Auswertungen australischer Forscher, die bestehende Studien von 1980 bis 2018 analysiert und ausgewertet haben. Liest man den Artikel durch, bleibt ein negativer Eindruck zurück. Die Resultate seien ernüchternd. Es gäbe bisher keine Hinweise, dass medizinisches Cannabis bei psychischen Erkrankungen hilft. Weder bei Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, ADHS noch Psychosen hat sich ein positiver Effekt nachweisen lassen, steht darin geschrieben. Das liess uns aufhorchen. MEDCAN gibt es nun schon seit fünf Jahren und unsere Mitglieder machen andere Erfahrungen. Cannabis ist sicherlich kein Wunderheilmittel und kann bei psychischen Erkrankungen auch kontraproduktiv sein, ihm aber jegliche Wirkung abzusprechen, ist falsch.


    Immer wieder unseriöse Berichterstattung zum Thema Cannabis in der Medizin


    Veröffentlicht: Dienstag, 12. November 2019

    Verfasst: Franziska Quadri

    Wurden die Resultate im Artikel richtig wieder gegeben?


    Schaut man sich die Studienresultate der australischen Forscher an, diese wurden in der Publikation «The Lancet Psychiatry» veröffentlicht, verwundert die negative Wortwahl des Zeitungsartikels. Die Forscher kommen nämlich zum Schluss, dass es nicht genügend aussagekräftige Studien gibt, um eine Wirkung bei psychischen Erkrankungen zu bestätigen oder zu widerlegen. Es brauche weitere qualitativ hochwertigere Studien, um die Wirkung von Cannabinoiden auf die Psyche zu erforschen. Man weiss eigentlich nur, dass man bei psychischen Erkrankungen noch wenig weiss und das sollte Ansporn sein, um mehr über die Wirkung der Heilpflanze herauszufinden. Auch der Zeitungsartikel erwähnt die fehlenden Studien. Trotzdem den Titel «Cannabis hilft nicht bei psychischen Leiden» zu wählen ist Effekt haschend, reisserisch und falsch recherchiert.


    In den Studien ist das Wissen von heute nicht berücksichtigt


    An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass diese ausgewerteten Studien zum Teil mit THC- oder CBD-Isolaten oder sogar mit künstlich hergestellten Cannabinoiden durchgeführt wurden. Heute ist man weiter und weiss, dass alle Inhaltsstoffe der Pflanze wichtig sind. Diese Symbiose der Inhaltsstoffe nennt man Entourage-Effekt. Medikamente, die aus der ganzen Heilpflanze hergestellt werden, wirken besser als deren Isolate. So weiss man heute zum Beispiel auch, dass THC alleine psychotische Symptome hervorrufen, CBD hingeben diese abschwächen kann. All dieses Wissen wurde bei der Auswertung nicht berücksichtigt. Diese Tatsache ist auch der Grund, weswegen sich die Patientinnen und Patienten verschiedene Cannabis-Sorten wünschen und keine standardisierten Cannabis-Medikamente. Wichtig ist das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe. Ebenfalls erstaunlich ist, dass obwohl schon vor fast 30 Jahren entdeckt, das Endocannabinoid-System immer noch nicht in der Schulmedizin angekommen ist. Das System steuert wichtige Prozesse im menschlichen Körper: Appetit, Erinnerung, Entzündungen, Immunfunktionen, Neuroprotektion, Schmerzen, Reproduktion, Schlaf, Stimmung, Stoffwechsel oder Verdauung. Nimmt man Cannabis-Medikamente ein, interagieren die Wirkstoffe der Pflanze mit diesem System. Wieso die moderne Medizin nicht mehr Interesse am Endocannabinoid-System zeigt, ist als Cannabis-Patientin oder Patient unverständlich.


    Die Erfahrungsberichte der Menschen hinterlassen einen anderen Eindruck


    Eine kanadische Studie aus dem Jahre 2017 ergab, dass viele Menschen Cannabis als wirksames, alternatives Medikament für verschiedene Erkrankungen ansehen. Am häufigsten wird es gegen Schmerzen und zur Verbesserung der psychischen Gesundheit eingesetzt. Oft können verschreibungspflichtige Medikamente wie Opiate, Benzodiazepine oder Antidepressiva reduziert oder ersetzt werden. Auch viele unserer Mitglieder verwenden Cannabis mit Erfolg bei Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, ADHS oder anderen Leiden. Unsere Mitglieder haben ihre Therapie bewusst auf Cannabis umgestellt oder kombinieren sie mit schulmedizinischen Methoden und Medikamenten. Sie erachten die Nebenwirkungen bei der medizinischen Anwendung von Cannabis als drastisch geringer und angenehmer, als dies bei vielen konventionellen Medikamenten der Fall ist. Aber gerade Patientinnen und Patienten mit psychischen Störungen haben oft grosse Probleme von ärztlicher Seite unterstützt zu werden, auch wenn es ihnen nachweislich hilft. Junge Männer oder Frauen die ihre psychischen Erkrankung mit Cannabis therapieren, bringen das Stigma des Kiffers nicht los. Schlecht recherchierte Zeitungsartikel sind diesen Patientinnen und Patienten gegenüber unfair und helfen nicht die falschen Vorurteile abzubauen.


    Es braucht Forschung, aber wer macht sie?


    In der Schweiz wird das Interesse immer grösser, Cannabis medizinisch einzusetzen. Ein neues Betäubungsmittelgesetz steht im Raum, dass Cannabis-Medikamente wie Opiate einstufen möchte, so dass diese direkt ärztlich verschrieben werden können. Leider ist die Forschung nicht so schnell und wird noch Jahre brauchen, Resultate zu liefern. Diese werden aber von den Ärzten gefordert, damit sie Cannabis besser verschreiben können. Auch Cannabismedikamente werde oft nur von den Krankenkassen bezahlt, wenn ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bewiesen ist. Ohne zusätzliche Forschung wird es für die Patientinnen und Patienten weiterhin schwierig bleiben, ihre Cannabis-Therapie zu legitimieren und zu finanzieren. Fraglich ist, wer diese wissenschaftlichen Studien durchführen soll. Bei pflanzlichen Produkten ist die Studienlage oftmals dünn, weil die Patentierbarkeit der Präparate schwierig ist. Pharmafirmen führen grosse Studien nur dann durch, wenn ein Medikament gute Gewinnmargen verspricht. Cannabis ist in vielen Fällen ein direkter Konkurrent zu ihren eigenen Medikamenten. So besteht kein Interesse, Forschung zu betreiben. Wer soll also diese Resultate liefern? Wenn die Wirtschaft kein Interesse hat, muss der Staat zusammen mit den Universitäten zum Wohl der Volksgesundheit diese Rolle übernehmen und Cannabis erforschen.


    Zeit zum Umdenken


    Rudolf Brenneisen, Präsident der Schweizer Arbeitsgruppe für Cannabinoide in der Medizin (SACM) sagt: «Vielleicht sollten wir uns von den Prinzipien der klassischen Medizin entfernen, nach denen alles bewiesen werden muss, und akzeptieren, was die Patientinnen und Patienten erzählen». Das sehen auch die Mitglieder des Medical Cannabis Verein Schweiz so. Sie spüren am eigenen Körper, dass ihnen Cannabis bei ihren Beschwerden hilft. Cannabis ist nicht neu. Es ist seit Jahrtausenden ein Heilmittel. Wieso und warum das so ist, darf die Wissenschaft gerne noch nachliefern. Die jahrzehntelange Prohibition hat die Forschung leider verunmöglicht. Bis man mehr weiss, teilen die Patientinnen und Patienten ihr Wissen über die medizinische Anwendung gerne. Hauptsache den kranken Menschen geht es besser. Es ist ja nicht so, dass pharmazeutische Medikamente psychische Erkrankungen heilen können. Auch da benötigt man zusätzlich psychologische Hilfe, viel Ruhe, Verständnis seiner Umwelt, Strategien und Zeit, um wieder gesund zu werden und in die Gesellschaft zurückzufinden. Wenn Cannabis dabei helfen kann und das erzählen viele kranke Menschen, wird es wohl ganz einfach wahr sein, auch wenn es wissenschaftlich nicht belegt ist. Es ist aber auch kein Wunderheilmittel und wird nicht jedem helfen.


    Quelle:https://medcan.ch/de/news/101-…mEgyFi3mQp8XKxSyMphZgCnH8

    Was für BaconBro


    The NHL Has A Massive Drug Problem, But Could Marijuana Help?


    Hockey players are turning to cocaine and molly more than ever, showcasing nationwide trends in drug use.


    The Athletic recently reported what everyone in professional hockey calls the “secret everybody knows” — the NHL has a drug problem. Playing in the NHL is notoriously bruising and taxing on your body. Hockey players have been known to drink a six pack, light a joint, or pop pills to take the edge off after a game. And their choice of painkillers isn’t getting any better.


    Marijuana use remains common in the sport, as many players live in Canada or states with legal cannabis. For some, that’s still enough, but a growing number of players now reach for something harder. According to The Athletic, cocaine ranks as the drug of choice for many younger hockey players. Molly (the pill form of MDMA) is also on the rise.


    “It’s really the secret that everybody knows,” a former NHL player said. “Guys are just popping molly on the weekends or before a team Halloween party or whatever.”


    RELATED: The NHL Might Commission Study On Marijuana’s Therapeutic Benefits


    One veteran NHL player told The Athletic that 10 years ago booze was everywhere. Cocaine was rarely seen or mentioned in locker rooms. But the change is unrelated to the sport. “It’s not like it’s a hockey thing. It’s a culture thing,” the player said.


    The Washington Post reported in 2017 American cocaine use is up nationwide, thanks to a boom in Colombia’s production of the illegal coca crop since 2013. According to a 2017 National Survey on Drug Use and Health, young Americans who tried cocaine for the first time rose 61% between 2013 and 2015. Most devastating is that “the number of overdose deaths involving cocaine almost doubled” between 2014 and 2016, the Center for Disease Control and Prevention’s National Center for Health Statistics found.


    RELATED: NBA Commissioner On Basketball Players Using Marijuana: ‘It’s A Complicated Issue’


    “Cocaine is a huge drug now,” Anaheim Ducks forward Adam Henrique told The New York Post. “It seems so casual, that it’s not a big deal; like having a beer almost, which is kinda scary. Where does it stop?”


    Recent studies show that for those addicted to cocaine, marijuana could provide help. Canadian researchers found in a 2017 study “that cannabinoids may play a role in reducing cocaine-related craving symptoms.” Meanwhile, Scripps Research Institute scientists discovered last year that cannabidiol (CBD) could help “reduce the risk of relapse among recovering drug and alcohol addicts,” including cocaine users.


    Quelle: https://thefreshtoast.com/cann…ed&utm_source=Syndication

    Kokstaxis dulden, Dealer im Park dulden, aber CBD Shops hochnehmen!!!



    https://hanfjournal.de/2019/11…n-legalen-cannabis-shops/


    In Berlin tobten sich Staatsanwaltschaft und Polizei bei den CBD-Händlern „Tom Hemp’s“ und „Hempvizer“ aus


    Wie am Mittwoch berichtet, erhielten Anfang letzter Woche mehrere Cannabis-Shops in Unterfranken, Thüringen und Berlin ungebetenen Besuch von den Strafverfolgungsbehörden – wegen des Verdachts des unerlaubten, gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Inzwischen werden immer mehr Details über die ungeheuerlichen Vorgänge bekannt. Im Fokus steht wieder einmal mehr die Polizei, die sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufgeführt haben soll – geradeso, als bereite es den Herrschaften eine besondere Freude, ihrer zerstörerischen Wut freien Lauf zu lassen.


    Der Polizeieinsatz in den fränkischen Cannabis-Shops stößt – anders als in Berlin – durchaus auf mediales Interesse und heftige Kritik. Nicht nur, dass die drei Geschäfte in Abwesenheit der Eigner geöffnet, bis in die letzte Ritze durchsucht und größtenteils ausgeräumt wurden, auch die Privatwohnungen der CBD-Hanfhändler waren Ziel der generalstabsmäßig durchgeführten Großrazzien. Dabei sollen schwerbewaffnete Polizeibeamte unverhältnismäßig robust zur Sache gegangen sein. Der Betreiber des Cannabis-Shops „Cannameleon“ äußert sich entsetzt über die brutale Vorgehensweise der Freunde und Helfer. „Ich wollte filmen. Daraufhin ist mir der erste Beamte in den Rücken gesprungen“, schildert Lukas Schwarz die Gewalttätigkeiten. Die Polizisten hätten ihn im Beisein seiner Kinder auf den Boden geworfen und in Handschellen gelegt. Auch habe die Polizei die Wohnungstür einer Mitarbeiterin mit einem Rammbock aufgebrochen. Schwarz spricht von Willkür, psychischer Gewalt und massiven körperlichen Attacken.


    Die maßlosen Anti-Cannabis-Einsätze der Polizei erzürnen auch die „Grüne Jugend Würzburg“. „Wegen des Verdachts, dass Produkte THC in Spuren von 0,16 bis 0,3 Prozent enthalten, eine Großaktion der Polizei auszulösen, ist absolut unverhältnismäßig und kostet Geld, das an anderer Stelle dringender gebraucht würde“, sagt Magdalena Laier, Spitzenkandidatin der Grünen zur Stadtratswahl. „Hier wird einmal mehr klar, dass die Kriminalisierung von THC nichts mehr mit dem Schutz von Jugendlichen zu tun hat, sondern sich in einen ideologischen Selbstzweck der CSU verwandelt hat.“


    Womit im schwarzregierten Freistaat Bayern zu rechnen war, brach im rot-rot-grünen Berlin aus heiterem Himmel herein. Bislang hielten sich die Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen CBD- und andere Cannabinoidprodukte zurück. Der letzte dokumentierte Bust gegen den CBD-Handel liegt fast ein Jahr zurück. Seinerzeit leitete die Berliner Polizei gegen den CBD-Grossisten „Bunte Blüte“ und zwölf Berliner Späti-Betreiber Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Cannabis-Handels ein. Ob die Verfahren eingestellt wurden oder noch in der Pipeline des völlig überlasteten Berliner Justizapparates stecken, ist bislang nicht überliefert. Fakt ist jedoch, dass das Kreuzberger Startup-Unternehmen nach wie vor am Markt ist.


    Letzten Montag stattete die Berliner Polizei dann gleich vier Cannbis-Shops einen Überraschungsbesuch ab. Betroffen waren jeweils zwei Filialen von „Tom Hemp’s“ und „Hempvizer“. Wie in Franken wurden zeitgleich auch etliche Privatwohnungen heimgesucht und auf den Kopf gestellt.Auf dem Onlineportal Instagram teilte der Betreiber von „Tom Hemp’s“ mit, dass die Polizei angab, dass es sich bei der Durchsuchung um „eine Art Routinekontrolle“ handle. Bei dieser „Routinekontrolle“ wurde das Ladengeschäft in Kreuzberg-SO 36 mal eben fast vollständig des Warensortiments beraubt. Beschlagnahmt wurden 15 Kilogramm CBD-Blüten, fünf Kilogramm CBD-Haschisch, ein Kilogramm CBD-Crumble, ein Kilogramm CBD-Wachs, ein Kilogramm CBD-Paste, rund 1000 Flaschen CBD-Öl, 80 PhenoPens, hunderte CBD-E-Liquids, sowie kistenweise Badesalze, Seifen und andere Kosmetikprodukte. Der Gesamtwert der konfiszierten Ware soll sich auf über 100.000 Euro belaufen.


    Für „Tom Hemp’s“ kommt die Beschlagnahme einer Plünderung gleich, die existenzbedrohend ist. In einem Statement heißt es, dass die Firma „durch eine schwere Zeit gehe“ und der immense finanzielle Schaden nur schwer zu kompensieren sei.Vor allem aber steht der Verdacht im Raum, dass sich die Berliner Polizei des Machtmissbrauchs schuldig gemacht hat. Dass hinter der Razzia reine Schikane stecken könnte, lässt sich durchaus vermuten, da die Polizei trotz der Unmengen an konfiszierten „Beweismitteln“ keine rechtliche Handhabe hatte, das Geschäft zum Schutze der Bevölkerung zu schließen und amtlich zu versiegeln. Laut Polizei dürfen die wenigen verbliebenden Waren weiter verkauft werden.


    Fast zeitgleich wurden Polizeibeamte letzten Montag in zwei Filialen des italienischen CBD-Unternehmens „Hempvizer“ in Berlin-Friedrichshain und Neukölln vorstellig. Laut richterlichem Durchsuchungsbeschluss bestünde der „Verdacht auf Handel mit Betäubungsmitteln“. Auch bei „Hempvizer“ wurde ein Großteil der Waren beschlagnahmt. Dabei soll die Polizei nach Gutdünken alles eingesackt haben, was irgendwie verdächtig schien. Neben CBD-Blüten, E-Liquids und Hanfölen wurden auch handelsübliche Hanfsamen und cannabinoidfreie Hanfnudeln der Asservatenkammer zugeführt. Dagegen übersahen die Schnüffler diverse Kosmetikartikel, die klar und deutlich mit dem Aufdruck CBD gekennzeichnet waren. Großes Interesse erweckte auch der Firmentresor, den die Beamten selbstverständlich einkassierten. Wie brachial die Polizei auf der Suche nach Beweismitteln vorging, verdeutlicht auch das gewaltsame Öffnen von Rohrleitungen – ohne jedoch für die schweißtreibende Tätigkeit mit einem Fund belohnt zu werden.


    Der mutmaßlich legale Warendiebstahl durch die Polizei ist auch für die Betreiber von „Hempvizer“ ein Schock. Wie hoch der entstandene Schaden inklusive Sachschäden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte aber ähnliche Dimensionen haben wie bei allen letzte Woche gebusteten Cannabis-Shops.

    Im Sinne der Patienten soll der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) unabhängiger werden. Deshalb beschloss der Bundestag in der Nacht zum Freitag, den für Begutachtung und Kontrollen zuständigen Dienst organisatorisch von den Krankenkassen zu lösen.


    Mit der Umbenennung in Medizinischer Dienst (MD) verändert sich auch die Besetzung der Verwaltungsräte. Dort müssen in Zukunft Vertreter von Patienten, Verbrauchern und Pflegebedürftigen präsent sein. Der Medizinische Dienst der Kassen erarbeitet als Gutachterdienst zum Beispiel Stellungnahmen zur Frage, welche Behandlungen medizinisch notwendig sind und welche nicht. Er prüft außerdem Krankenhausabrechnungen auf Fehler und begutachtet Patienten hinsichtlich ihrer Pflegebedürftigkeit.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte, mit der Reform werde die Organisation effektiver, glaubwürdiger und handlungsfähiger: »Die Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass die Medizinischen Dienste neutral prüfen und handeln.«


    Quelle: https://www.pharmazeutische-ze…F9OwkcRpJvbs_tDtMyNgV1JiY





    Hier noch ein ausführlicher Bericht dazu, danke an Drei : Medizinischer Dienst wird von Kassen abgetrennt


    Quelle :https://www.bundesgesundheitsm…tal/mdk-reformgesetz.html


    Spahn: „Machen Medizinische Dienste effektiver, glaubwürdiger und handlungsfähiger.“

    Bundestag beschließt MDK-Reformgesetz

    Der Medizinische Dienst wird künftig organisatorisch von den Krankenkassen gelöst und ist als unabhängige Körperschaft des öffentlichen Rechts ausgestaltet. Zudem wird die Prüfung der Krankenhausabrechnung einheitlicher und transparenter gestaltet. Strittige Kodier- und Abrechnungsfragen sollen systematisch vermindert werden. Das sind Ziele des „Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen – MDK-Reformgesetz“, über das der Deutsche Bundestag heute in 2./3. Lesung entscheidet.

    Das Gesetz soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass die Medizinischen Dienste neutral prüfen und handeln. Um effektiv, glaubwürdig und handlungsfähig zu bleiben, wird der Medizinische Dienst deshalb von den Krankenkassen losgelöst und eigenständig organisiert. Damit führen wir eine über zwanzig Jahre währende Debatte zur Unabhängigkeit des medizinischen Dienstes endlich zu einer Entscheidung. Auch bei den Krankenhausabrechnungen sorgen wir für mehr Transparenz. Gezieltere Prüfungen lassen mehr Zeit für eine gute Versorgung.“

    Organisationsreform MDK

    • Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) stellen künftig keine Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen mehr dar, sondern werden als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts einheitlich unter der Bezeichnung „Medizinischer Dienst“ (MD) geführt.
    • Auch der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) wird vom GKV-Spitzenverband organisatorisch gelöst und erhält die Kompetenz zum Erlass der Richtlinien für die Tätigkeit der Medizinischen Dienste.
    • Die Besetzung der Verwaltungsräte der MD wird neu geregelt. Künftig werden auch Vertreter der Patientinnen und Patienten, der Pflegebedürftigen und der Verbraucher sowie der Ärzteschaft und der Pflegeberufe im Verwaltungsrat vertreten sein.

    Krankenhausabrechnungsprüfung

    • Künftig soll die Abrechnungsqualität eines Krankenhauses den Umfang der zulässigen Prüfungen durch die Krankenkassen bestimmen. Dazu wird ab dem Jahr 2020 eine maximale Prüfquote je Krankenhaus bestimmt, die den Umfang der Prüfungen begrenzt. Ab 2021 wird die Höhe der Prüfquote durch die Qualität der Abrechnungen bestimmt. Die Krankenhäuser, die schlecht abrechnen, werden mehr geprüft als gut abrechnende.
    • Eine schlechte Abrechnungsqualität hat negative finanzielle Konsequenzen für ein Krankenhaus.
    • Strittige Kodier- und Abrechnungsfragen werden systematisch reduziert. Dazu werden durch verschiedene Maßnahmen bestehende Blockaden des Schlichtungsausschusses auf Bundesebene aufgelöst.
    • Statt Strukturen und Ausstattungen von Krankenhäusern in vielen Einzelfällen zu prüfen, wird das Verfahren in einer Strukturprüfung gebündelt.
    • Unnötige Prüffelder im Bereich der neuen Pflegepersonalkostenvergütung werden vermieden.
    • Der Katalog für sog. „ambulante Operationen und stationsersetzende Eingriffe“ (AOP-Katalog) wird erweitert. Dadurch können die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern künftig konsequenter genutzt und dem heute noch häufigsten Prüfanlass entgegengewirkt werden.
    • Eine Aufrechnung mit Rückforderungen der Krankenkassen gegen Vergütungsansprüche der Krankenhäuser ist künftig nur noch in festgelegten Ausnahmefällen zulässig.
    • Durch Einführung einer bundesweiten Statistik soll das Abrechnungs- und Prüfgeschehen transparenter werden.

    Weitere Änderungen

    Darüber hinaus sieht das MDK-Reformgesetz die folgenden wesentlichen Änderungen vor:

    • Im Rahmen der Förderung der Weiterbildung in der ambulanten fachärztlichen Versorgung wird eine Förderung von mindestens 250 angehenden Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten vorgesehen.
    • Das im Jahr 2013 eingeführte Hygieneförderprogramm wird um weitere drei Jahre verlängert. Damit werden Krankenhäuser weiterhin bei der personellen Ausstattung mit Hygienepersonal unterstützt, um die entsprechenden Vorgaben des Infektionsschutzrechts besser umsetzen zu können. Bei dieser Verlängerung wird ein neuer Schwerpunkt gesetzt, der auf den sachgerechten Einsatz von Antibiotika abzielt.
    • Im Zusammenhang mit der Ausgliederung der Personalkosten für die Pflege am Bett aus der pauschalierenden Vergütung wird zu Gunsten der Krankenhäuser der Umfang pflegeentlastender Maßnahmen von 3 Prozent auf 4 Prozent erhöht. Die durch pflegeentlastende Maßnahmen eingesparten Pflegepersonalkosten können dann neben den tatsächlichen Pflegepersonalkosten zusätzlich im Pflegebudget berücksichtigt werden.
    • Das Verfahren zum Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse wird für die Mitglieder einfacher und einheitlicher gestaltet. Bürokratie wird abgebaut, indem elektronische Meldeverfahren genutzt werden. Die bisherige Mindestbindungsfrist wird von 18 auf zwölf Monate verkürzt.
    • Die studentische Krankenversicherung wird weiterentwickelt und ein elektronisches Meldeverfahren zwischen Hochschulen und Krankenkassen eingeführt. Die bisherige Begrenzung bis zum 14. Fachsemester wird zugunsten der Studierenden gestrichen.
    • Der schrittweise Abbau überschüssiger Finanzreserven von Krankenkassen ist bereits ab dem Haushaltsjahr 2020 verpflichtend anzuwenden. Somit profitieren deren Versicherte zeitnah bei der Festlegung der kassenindividuellen Zusatzbeiträge.
    • Mit einer Geschlechterquote bei der Listenaufstellung im Rahmen der Sozialwahlen soll eine angemessene Repräsentanz von Frauen und Männern in den Verwaltungsräten der Krankenkassen erreicht werden.
    • Der Gemeinsame Bundesausschuss hat künftig seine öffentlichen Sitzungen live im Internet zu übertragen sowie in einer Mediathek für einen späteren Abruf zur Verfügung zu stellen. Damit soll die Transparenz seiner Entscheidungen weiter verbessert werden.
    • Die Unterstützungsmöglichkeiten und die Finanzierung der Patientenverbände auf Landesebene werden verbessert.

    Studie weist Wirksamkeit von Cannabis bei PTBS nach



    In den USA ist Cannabis bereits seit einigen Jahren eine Behandlungsoption für Menschen, die an posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden. Kriegsveteranen sind dort eine der großen Patientengruppen, die von der Wirkung von Cannabis profitieren. Trotzdem ist die therapeutische Nutzung der Pflanze bei psychischen Erkrankungen nicht unumstritten.

    Gerade kürzlich hatten große deutsche Medien Cannabis die Wirkung gegen Depressionen und Angst in ihren Schlagzeilen abgesprochen oder sie zumindest in Frage gestellt. In den Berichten selbst zeigt sich allerdings schnell, dass man sich hier lediglich darauf bezieht, dass einige australische Forscher die notwendigen Beweise für die Wirksamkeit nicht in anderen Studien gefunden haben. Eine kanadische Studie kann den Wissenschaftlern aus South Wales hier vielleicht mit einigen Fakten aushelfen.


    Cannabis reduziert Depressionen


    Statistics Canada sammelte in einer Erhebung kürzlich Daten von mehr als 24.000 Kanadiern für eine Analyse der medizinischen Fakultät der University of British Columbia (UBC) und des British Columbia Centre on Substance Use (BCCSU). Die Studie mitsamt ihren Resultaten wurde im Journal of Psychopharmacology veröffentlicht und liefert erstaunliche Erkenntnisse. Unter anderem stellte sich heraus, dass PTBS-Patienten, die sich nicht mit Cannabis behandeln, weitaus häufiger an schweren Depressionen leiden als diejenigen, die medizinisches Cannabis nutzen. Sie haben auch wesentlich häufiger Selbstmordgedanken als Cannabispatienten mit gleicher Diagnose.


    Kaum Suizidgedanken bei Cannabispatienten


    Posttraumatische Belastungsstörungen sind sehr häufig mit depressiven Episoden assoziiert, die so schwer sind, dass sie sich in suizidalen Tendenzen äußern. Dieser Schweregrad der Depression tritt bei Patienten, die kein Cannabis konsumieren, etwa sieben mal so oft auf als bei Cannabispatienten. Speziell die Selbstmordgedanken traten bei den nicht-Konsumenten 4,7mal häufiger auf. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Kanada etwa 9,2 Prozent der Bevölkerung von posttraumatischen Belastungsstörungen betroffen, die durch Gewalt, erlebten Katastrophen oder Unfällen, Konflikten und anderen traumatischen Erlebnissen verursacht sind.


    Hält Ideologie den Fortschritt der medizinischen Cannabisforschung auf?


    Angesichts der Tatsache, dass sich in Deutschland sogar in den Reihen der CDU-Politiker langsam immer mehr Stimmen äußern, die die Legalisierung von Cannabis befürworten, ist es geradezu erstaunlich, dass einige der etablierten deutschen Medienhäuser noch immer mit Ideologie gegen Fakten argumentieren. Leider tun sie dies auch im Gesundheitsbereich, was äußerst kontraproduktiv ist für den medizinischen Fortschritt.


    Unter den Cannabisbefürwortern besteht längst der Konsens, dass eine Legalisierung von Cannabis Jugendschutz und Qualitätskontrollen für den Verbraucherschutz beinhalten muss. Von einer Freigabe spricht längst niemand mehr, kontrollierte Abgabe ist der Weg des verantwortungsvollen Umgangs. Die Gegenseite scheint jedoch aus der veralteten ideologischen Haltung nicht herauszukommen. Nach solchen Studien wie dieser der UBC und BCCSU finden vielleicht auch sie zur faktenbasierten Debatte.


    Quelle: https://www.hanf-magazin.com/m…n-cannabis-bei-ptbs-nach/

    Darum geht es doch nicht, Fakt ist dass es einfach nicht leicht ist eine zu bekommen, man sehe sich nur hier im Forum mal ein paar Leute an was die haben und was die für einen Ärger haben und bekommen keine .

    Und dann lese ich gerade auch bei Facebook oft von Leuten haben irgendwas seit 1 Jahr oder so haben, nix ausprobiert weil sie das nicht wollen wegen Angst vor Nebenwirkungen (alles nicht unbegründet und richtig) und denken dann sie könnten zum Arzt und bekommen Cannabis. So leicht ist es halt nicht.


    Zu Depression kann ich nichts sagen, kenne nur depressive Verstimmungen von den Opioiden, da ich Rheumatiker bin. Bei den Rheumaschmerzen hilft es auch nur bedingt, wenn ich einen richtigen Schub habe geht es mir trotzdem dreckig und ich habe Schmerzen wenn auch etwas abgemildert, aber es macht es halt vor allem vom Kopf erträglicher wenn du breit bist.


    Durch Cannabis geht es mir dadurch besser, dass mein Körper sich vor allem nicht so verspannt und ich alleine dadurch schon weniger Schmerzen haben. Es hilft mir auch besser meinen Sport und Gymnastik zu machen. Aber wie gesagt in einem richtig Schub hilft es nur bedingt.

    Mit den Opioden bekomme ich die Schmerzen ganz weg, aber frage nicht wie geföhnt ich dann bin und von den Nebenwirkungen will ich erst gar nicht anfangen.